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Image Hier finden Sie eine Auswahl von Artikeln über Park Fiction.
Eine fast vollständige Liste aller Artikel, Veröffentlichungen und Interviews zu Park Fiction, finden Sie, wenn Sie auf den Titel klicken. Stand November 2006
Here you find a selection of articles on Park Fiction.
If you click into the headline, you open a nearly complete list of all articles, publications and interviews on Park Fiction. Updated in November 2006

Towards a "modern" genealogy of the many

"With the socialist frame lacking, and given, at this point, a totally transformed productive regime as the postfordist one, can the terms of the problem still be the same? Is there no visible difference between the demonstrations by the Art Workers' Coalition and the protests or escraches (exposure protests) of Colectivo etcetera? Between the strategy of Group Material's "The People's Choice" (1981) and that of "Wunscharchiv" (Archive of Desire, 1996) by the group Park Fiction. Between Hans Haacke's denuding of the "corporation culture" and Bureau d'Etudes's mapping of capitalism's hidden networks? Or between the presentation of xenophobia by Adrian Piper or by the Black Audio Film Collective?" fragt Marco Scotini im "Moscow Art Magazine". Der Artikel auf Englisch hier:

 http://xz.gif.ru/numbers/digest-2005-2007/genealogy-of-the-many/

Schick gegen Charme - der Kampf um den Kiez

"Diese Geschichte beginnt im Park Fiction. Denn Park Fiction ist St. Pauli. Die kleine Parkanlage am Rande des Stadtteils mit Blick auf die Elbe, gegenüber von Dock 10, zieht alle an: die Herumstreuner, die Studenten, die am Hein-Köllisch-Platz wohnen, die Mütter mit ihren Kindern. Und junge oder gar nicht mehr so junge Nachtschwärmer, die müde sind und sich von der letzten Party erholen. Nebenan ist der Pudel Club." schreibt Thomas Andre am 4. September, einen Tag vor der No BNQ Bezirksversammlung, in seinem Hintergrundartikel zur Gentrifizierung St. Pauli's, im Hamburger Abendblatt: "In einer Broschüre wirbt der Bezirk Mitte mit diesem schönen Fleckchen, dabei hatte er sich zunächst gegen seine Realisierung gesträubt. Es gab einen Bebauungsplan, vielleicht stünde hier jetzt ein Hochhaus, ein Betonriese. Anwohner und Künstler verhinderten das damals, mittlerweile ist der Bezirk stolz drauf."

Den ganzen Artikel unter:
 http://www.abendblatt.de/hamburg/article1168669/Schick-gegen-Charme-der-Kampf-um-den-Kiez.html

"Wir brauchen einen Arschlochmagneten" - KONKRET 8/2009

Image konkret schreibt: "Die Kämpfe um urbane Räume werden noch lange weitergehen"
Diese Einschätzung der Kulturarbeiter Christoph Schäfer ("Park Fiction") und
Rocko Schamoni ("Dorfpunks") in KONKRET 8/09 - nach dem Schanzenfest am 4.
Juli - hat sich schneller bewahrheitet als erwartet: Seit August ist das
Gängeviertel in der Hamburger Innenstadt von Künstlern besetzt, in St. Pauli
regt sich Widerstand der Anwohner gegen das geplante
"Bernhard-Nocht-Quartier" und auch das zweite Schanzenfest am 12. September
endete damit, daß Wasserwerfer die Straße von Feiernden freispritzten. Wenn
sich dieser Polizeieinsatz auch anders gestaltete als der von Schäfer und
Schamoni geschilderte (Genaueres dazu entnehmen Sie bitte den einschlägigen
Szenemedien), bleibt ihre Beurteilung von Krawall, Gentrifizierung und
Latte-Macchiato-Kultur dennoch aktuell.

Den Originalartikel gibt's jetzt hier online
und auf der Seite von No BNQ zum Download:
 http://www.no-bnq.org/wp-content/uploads/2009/08/konkret_08-2009.pdf


"Die Stadt ist unsere Fabrik" - Ausführliches Interview der Zeitschrift "Konkret" mit Christoph Schäfer und Rocko Schamoni über Gentrification, Schanzenfest, Business Improvement Districts, "Heimatschutz"-Debatten, McDonalds, Park Fiction, Henri Lefebvre, "Recht auf Stadt" und die Rolle der Subkultur.

Wenn Klausmartin Kretschmer baut: hässliche Mauer am Hafenrand

Image "Quadratisch, praktisch, gar nicht gut: An die St. Pauli Hafenstraße hat Immobilien Investor Klausmartin Kretschmer (Rote Flora, Oberhafenkantine) einen Betonklotz hingesetzt, der an die Berliner Mauer erinnert. Dabei handelt es sich um einen Lager- und Technikraum der berühmten "Riverkasematten"." schreibt zutreffend Thomas Hirschbiegel in der Hamburger Morgenpost.

"Die Halle passt hier überhaupt nicht hin. Ich frage mich, wer so etwas städtebaulich zu verantworten hat." wird eine Passantin aus Esslingen zitiert.

Den ganzen Artikel unter:

 http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090513/hamburg/panorama/die_haessliche_mauer_am_hafenrand.html

Visionäre Attraktion

In der F.A.Z. schreibt Anja Martin über die "Moderne Mitmachstadt": "...Auch wenn nun doch keine Seilbahn den Hamburger Domplatz und die Hafencity verbindet, hat die Stadt schon seit mehr als zwei Jahren eine andere von Anwohnern ersonnene visionäre Attraktion zu bieten, bei der sie nicht erst zur Bürgerbeteiligung aufrufen musste. Eine Gruppe aus Künstlern, Hafenstraßenbewohnern und St.-Paulianern hat zehn Jahre lang für einen kleinen Park mit Blick auf die Docks gekämpft, nachdem sie sich Mitte der Neunziger gegen die Pläne eines Investors durchsetzen konnten.

Mit ihrem kollektiven Wunschproduktionsarchiv nahmen sie sogar an der Documenta 11 teil. Ganz gleich, ob die Ideengeber von einst heute unter den Nutzern von „Park Fiction“ sind - jedenfalls ist man sich weit übers Viertel hinaus einig, dass es bei schönem Wetter keinen besseren Platz gibt als auf einem fliegenden Rasenteppich unter künstlichen Palmen."

 http://www.faz.net/s/Rub5C3A58B4511B49148E54275F4B025915/Doc~E1F12BC859C804518A072272924B40B9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

Park fiction becomes park fact

The legendary musician and writer "momus" has published a short but precise text on Park Fiction, Golden Pudel Klub, art & activism on his blog:

 http://imomus.livejournal.com/

Other texts on this extremely interesting blog deal with fashion, architecture, stereotypes and - I feel - generally with thinking through the aesthetics of politics or the politics of aesthetics.

"It would be tempting, given my Primal Scream anecdote, to say that it was visual art activism that saved St Pauli, while rock and roll rolled over and slumbered. But actually, the Golden Pudel Klub itself is at the heart of the struggle to green St Pauli with grass and trees rather than money and commercial development."

Click the link and check it out.

Marcel Eger (F.C. St. Pauli): »Kunst-Palmen - da entspanne ich«

In der Rubrik: Hamburg meine Perle schreibt ERIK TRÜMPLER von der Hamburger Morgenpost in der Ausgabe vom 03.01.2008 auf SEITE 25 über Marcel Eger vom FC-St-Pauli: "Er ist eisenharter Manndecker des FC St. Pauli, hat mit seinen bemerkenswerten Abräumer-Qualitäten kräftig beim Aufstieg in die 2. Liga mitgeholfen. Keine Frage, Marcel Eger fühlt sich auf dem Kiez pudelwohl. Das gilt nicht nur für das satte Grün am Millerntor, sondern auch für den gesamten Stadtteil. In der neuen MOPO-Serie "Meine Perle" schreibt der 24-Jährige über den Ort in Hamburg, wo er nach knalligen Zweikämpfen am besten relaxen kann."

Park ohne Herz

Image Britta Peters in "ScheckheftGepflegt", Dezember 2006:

"Auch in Hamburg hat der Marketing Schlachtruf "Sichtbarkeit!" eine zweite Seite: Die Forderung nach Unsichtbarkeit. Während sich die Stadt mit blauen Toren schmückt, möchte man fliegende Container nicht so gerne sehen. Zumindestens nicht über Park Fiction im Bezirk Mitte."

Nach der Explosion

Image Szene Hamburg / 11 / 2006

Während Hamburg in diesem Jahr fröhlich das 25. Jubiläum des Programms "Kunst im öffentlichen Raum" feiert, erlebten Christoph Schäfer und Margit Czenki, Mitglieder der Künstlergruppe "Park Fiction", kürzlich ihren ganz persönlichen schwarzen Tag für die öffentliche Kunst. Die Mitinitiatoren des gleichnamigen Parks gegenüber von Dock 10 verhinderten Anfang der Neunziger die großflächige Bebauung des letzten freien Stücks zwischen Pudel Club und St.-Pauli-Kirche und setzten mit ihrem Projekt ein Zeichen gegen die fortschreitende "Lattemacchiatisierung" des Viertels.

Hängendes Archiv wird vermutlich zur Explosion gebracht

Image Belinda Grace Gardner in "Die Welt", 13.10.2006:

"Hamburg - Bei der Documenta 11 2002 studierten Besucher aus aller Welt die Entwürfe der Hamburger "Park Fiction"-Gruppe: Modelle, Zeichnungen und andere Ergebnisse der "Wunschproduktion", die auf die Realisierung eines Parks im Stadtteil St. Pauli zielten...."

Mehr unter:

 http://www.welt.de/data/2006/10/13/1068916.html

Der Kunst-Park, der Kiez und das Geld

Image Joachim Mischke im "Hamburger Abendblatt", 13.10.2006:

"HAMBURG - Die Geschichte, pünktlich zum 25. Jubiläum von "Kunst im öffentlichen Raum" in Hamburg eskalierend, klingt fast zu abstrus, um wahr zu sein...."

Mehr unter:

 http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/13/624006.html

DAS EXPLODIERTE ARCHIV

Image Park Fiction Presseerklärung, 12. Oktober 2006


DAS EXPLODIERTE ARCHIV
Park Fiction zieht Entwurf zurück

Park Fiction (Espagnol / Spanish)

Image This text was written by Reinaldo Laddaga. It is taken from his recent publication:

Estética de la emergencia
La formación de otra cultura de las artes
Adriana Hidalgo editora, Buenos Aires, 2006
 http://www.adrianahidalgo.com
(C) Reinaldo Laddaga, 2006
(C) Adriana Hidalgo editora S.A., 2006

excerpt published with the kind permission of the author.

Reinaldo Laddaga (Rosario, 1963) es profesor en la Universidad de Pennsylvania.

PARK FICTION - Wie die Bewohner von St. Pauli sich einen Park erstritten

DEUTSCHLANDFUNK
Sendung:
Feature
Dienstag, 19.09.2006
Redaktion: Karin Beindorff
19.15 – 20.00 Uhr
PARK FICTION
Wie die Bewohner von St. Pauli sich einen Park erstritten
von Anne König und Jan Wenzel

Park Fiction

Image Sabine B. Vogel im Kunst-Bulletin 10/2005

Die Stadt ist ungeschrieben

Image Urbane Erfahrungen und Gedanken, durch Park Fiction gesehen

Veröffentlicht in:

Kunst im Stadtraum -
Hegemonie und Öffentlichkeit

Hg.: Ralph Lindner, Christiane Mennicke, Silke Wagler

DRESDENPostplatz, 2004

English original version of this text:
The City is Unwritten
in: Making Their Own Plans,
Ed. Brett Bloom, Ava Bromberg
White Walls / Chicago 2005

The City Is Unwritten

Image Urban experiences and thoughts seen through Park Fiction

published in:

Making Their Own Plans,

Ed. Brett Bloom, Ava Bromberg

Chicago, 2005

Deutsche Fassung:
Die Stadt ist ungeschrieben - Urbane Erfahrungen und Gedanken, durch Park Fiction gesehen,
Christoph Schäfer in: Kunst Im Stadtraum - Hegemonie und Öffentlichkeit
Hg:Ralph Lindner, Christiane Mennicke, Silke Wagler
DRESDENPostplatz, 2004

Die Schnittchen von nebenan

"Hamburgs Golden Pudel Klub hat unliebsame Nachbarschaft bekommen. Seit in Hörweite ein Edel-Restaurant eröffnet hat, schaut öfter mal die Polizei vorbei, und in der Gegend patrouilliert ein privater Sicherheitsdienst. Ein Bericht vom aktuellen Verdrängungskampf in der Hafenstraße von St. Pauli"

Den ganzen Artikel von Tina Petersen zu Pudel Klub, Hamburger Dialog, Medianight, Riverkasematten:

 http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/08/31/a0292

Fluchtlinien in den Wänden der Schattenstädte

Image Wir stecken fest. Die lärmige Masse knatternder Autorikschas, staubiger Marutis und bemalter Lastwagen bewegt sich zäh durch die 12 Millionen Metropole. Nach der Zerstörung des gut funktionierenden öffentlichen Verkehrssystems in den 90erjahren sind Autorikschas das hauptsächliche Fortbewegungsmittel, wenn man längere Strecken durch Delhi zurücklegen will. Shveta, Jeebesh und ich sitzen in die Rückbank des dreirädrigen Taxis gequetscht, auf dem Weg vom Cybermohalla Labor in Dakshinpuri, zu Sarai in Civil Lines.

Rules of engagement

Image Rules of engagement: from toilets in Caracas to new media in new Delhi, Carlos Basualdo and Reinaldo Laddaga survey five recent art projects dedicated to social change through the creation of experimental communities
ArtForum, March, 2004:

"(...) All of the artists discussed above have generated strategies that take up certain moments from the neo-avant-garde tradition and develop them in new ways. (...) If many socially engaged artists previously approached their work as a manifestation of pure matter or authentic experience, which often tended toward ritualism, the artists under consideration here reject such a model in favor of nonhierarchical collaborative production. They engage a parallel tradition including Helio Oiticica, Gordon Matta-Clark, and Robert Smithson--all of whom viewed artistic practice less as a matter of executing an a priori plan than of responding directly to situations in the outside world beyond their immediate control. (...)"

Wünschen im Wolkenbügel

Image Auf dem Gelände des Hamburger Projekts Park Fiction soll ein "Institut für unabhängigen Urbanismus" entstehen

Vor fast zehn Jahren beschloss die AnwohnerInnen-Initiative Park Fiction: Hier am Elbrand des dicht bebauten St.Pauli, nahe der Hafenstraße, entsteht keine mehrstöckige Beton-Perle sondern ein Park. Dem offiziellen Bebauungsplan der Stadt Hamburg wurde eine kollektive Wunschproduktion im Viertel entgegengesetzt, die auf die radikale Erweiterung des Zugangs am Planungsprozess zielte. (vgl. ak 449) Der Wunsch „Park“ wurde in viele kleine konkretere Wünsche verwandelt und letztlich, zumindest in einem ersten Teilabschnitt, auch gebaut und Anfang September diesen Jahres eröffnet.

Was das »Bataille Monument« und »Park Fiction« nicht gemeinsam haben

Image Pierangelo Maset, New Wave Musiker, gefeierter Autor und Professor der Kulturwissenschaften an der Uni Lüneburg geht in seinem Artikel dem beliebten Streit "Bataille Monument" versus "Park Fiction" nach. Klar wer nach Maset's Entscheidung als Sieger aus dem Ring steigt...

(Artikel geklaut aus XX D11 (X mal D 11) Ein NachLesebuch zur Documenta11)

shared footage

A few words about the installations of Multiplicity and Park Fiction by Jeebesh Bagchi from Sarai posted on [Aaj-ke-naam] list in 2002:

Documenta11_Platform5_shortguide: Park Fiction

Image "Someday, wishes will leave the house and hit the streets.... They'll put an end to the reign of boredom and bureaucratically managed misery." This was the leitmotif for a group of artists and musicians who joined a citizens' initiative in 1994 in the harbor area of St. Pauli, the red-light district in Hamburg and one of the citys poorest quarters. Their goal waS tg stop plans for construction on the last remaining open spaceand to have the city build a collectively designed park instead. The campaign and the planning process that followed brought together and enriched art, subculture, and politics in unique ways.

Documenta11_Platform5_Kurzführer: Park Fiction

Image "Eines Tages werden die Wünsche die Wohnung verlassen und auf die Straße gehen ... Sie werden dem Reich der Langeweile, der Verwaltung des Elends ein Ende bereiten." Das wurde das Leitmotiv einer Gruppe von Künstlerinnen und Musikerinnen, die sich 1994 einer Bürgeriniative an St. Paulis Hafenrand anschlossen, dem Rotlichtbezirk in Hamburgs ärmstem Wohnquartier. Ziel der Bürgerinitiative war es, die Bebauung der letzten Freifläche zu verhindern und stattdessen einen kollektiv zu entwerfenden Park durchzusetzen.

Kunst und Politik verbinden

Interview von Christiane Müller Lobeck mit Christoph Schäfer und Sabine Stövesand anläßlich der Eröffnung der Park Fiction Installation auf der Documenta 11.

Abgedruckt in der taz Nr. 6769 vom 8.6.2002

Park Fiction

Image in: Springerin 3/99 Vera Tollmann Kunstverein Wien Wien 23.6.1999 - 10.8.1999 Im Ladenlokal einer Immobiliengesellschaft, dessen temporärer Mieter der Wiener Kunstverein war, gab sich die Ausstellung »Park Fiction« zuerst als gerade eröffneter Fashionshop zu erkennen, in dessen Schaufenster eine Arbeitsjacke mit aufgedrucktem »Park-Fiction«-Logo hing und die Auslage mit orangenen Spielzeugfotoapparaten und aufgefächerten Broschüren dekoriert war. Titelstiftend für die Ausstellung ist die gleichnamige Hamburger Bürgerinitiative, die seit der Zusammenarbeit mit verschiedenen KünstlerInnen, vor allem Christoph Schäfer und Cathy Skene, als »Kunst-im-öffentlichen- Raum«-Projekt, überregional bekannt wurde (vgl. springer 1/97). Genauer betrachtet, zeigt der Wiener Kunstverein das künstlerische Engagement des zentralen Protagonisten Christoph Schäfer und einige seiner Kollaborationen. In zwei Kinovorführungen wurde zudem eine Filmcollage von Margit Czenky über die Entwicklung des Projekts gezeigt. Im Ausstellungsraum war ein breites Spektrum bunter Zeichnungen, Collagen und Modelle der Planungsphase oder »Wunschproduktion« zu sehen. Dieses hier erstmals als Ausstellung präsentierte Material warf durch den Ort und die Form der Präsentation auch die Frage nach ihrem künstlerischen Wert auf.

AUFRUHR AUF EBENE p

(Dies ist der einzige offizielle Text von Park Fiction zum urbanistischen, politischen und künstlerischen Hintergrund des Projekts, von 1995)

Aus einer Position der Unterlegenheit heraus haben im Hafenrandverein organisierte AnwohnerInnen die millionenschwere Bebauung des Elbhangs in St. Pauli verhindert, den
B-Plan gekippt und stattdessen einen selbstverwalteten Park mit Blick auf die Elbe durchgesetzt. Zugleich konnte mit Park Fiction ein radikal beteiligungsorientiertes Planungsverfahren durchgesetzt werden, dessen erster Teil - die Phase der kollektiven Wunschproduktion - seit Oktober 1997 aus Mitteln des Kunst im öffentlichen Raum Programms der Kulturbehörde finanziert wird. Diese urbane Praxis wird hier in einem weiteren stadttheoretischen Bezugsrahmen diskutiert. Dieser Text ist Teil des sozialen, politischen und künstlerischen Park Fiction Prozesses, der Perspektiven für weitere Aktivitäten im urbanen Feld eröffnet.

REBELLION ON LEVEL p

(This is the only official theoretical text by Park Fiction, from 1995)

Acting from a subordinate position, residents organised in the Hafenrandverein (Harbour Edge Association) prevented the development of the slope along the Elbe River in St. Pauli, which was to consume millions; they caused the local development plan to be chopped and succeeded in having a self-organised park with a view to the Elbe realised instead. With Park Fiction, a radically participatory planning procedure could be carried through, the first part of which – the phase of collective production of desires – is being financed since 1997 by funds from the municipal culture department’s programme for art in public space. This urban practice is discussed here within an expanded urban-theoretical frame. The text is part of the social, political and artistic Park Fiction process opening up perspectives for further activities in the urban field.
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